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Die meisten guten Ideen scheitern an einer Sache: Niemand fragt.

  • Autorenbild: Sabine
    Sabine
  • 17. März
  • 1 Min. Lesezeit

25 Euro. Mehr brauchte es nicht, um einer ganzen Schulklasse in Südafrika ein Frühstück zu ermöglichen.


Eine Bekannte von mir hatte diese Schule im Urlaub besucht. Kinder aus herausfordernden Verhältnissen. Und die Erkenntnis: 25 Euro reichen für ein Frühstück für die ganze Klasse.


Ihr erster Gedanke? Sie wollte helfen. Aber etwas hielt sie ab. Sie wollte bei Freunden lieber nichts sagen. Andere lieber nicht stören. Nicht nerven.


Also genau das, was wir auch in Organisationen manchmal erleben. Menschen haben Ideen. Menschen sehen Möglichkeiten zu helfen. Aber sie behalten sie für sich.


Doch dann hat sie sich einen Ruck gegeben. Für die Kinder. Sie hat gefragt. Keine Kampagne. Keine große Aktion. Nur eine ehrliche Nachricht an ihren Freundeskreis: „Ich habe diese Schule gesehen. 25 Euro reichen für ein Frühstück für eine Klasse. Wer möchte helfen?“


Und Menschen haben geantwortet. Sie wollten helfen. Plötzlich ging es nicht mehr um 25 Euro. Sondern um viele Frühstücke.


Ich denke oft: Wir unterschätzen, was passiert, wenn wir die Kunst des Bittens lernen.


Denn eine echte Bitte tut drei Dinge:

• Sie lädt andere ein, Teil von etwas Sinnvollem zu werden

• Sie schafft Verbindung

• Sie macht Zusammenarbeit überhaupt erst möglich


Wer mehr solche Geschichten lesen und weitere Tools für das Bitten erfahren möchte, kann gerne in meinem Buch: ,,Die Kunst des Bittens“, erschienen im Murmann Verlag, nachlesen.


👉 Welche Bitte hast du vielleicht noch nicht ausgesprochen – obwohl sie wichtig wäre?

 
 
 

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